7 Tipps um sinnvoll zu Heizen.

Eine kurze Beschreibung des Artikels findet sich hier.

Mit diesen 7 Tipps sparst du im Handumdrehen Emissionen und Geld - ohne zu frieren.

Die kalten Monate sind da - Zeit, die Heizungen aufzudrehen und sich so richtig einzukuscheln. Aber die Energiepreise steigen und klimafreundliche Heizangebote sind leider eher rar gesät. Da ist es mit der Gemütlichkeit beim Blick auf die Energierechnung oder den CO2 Ausstoß der Gasheizung schnell vorbei.

Damit du mit gutem Gewissen durch den Winter kommst und deine Energiekosten trotz steigender Preise nicht ganz so hoch werden, haben wir 7 einfache Tipps für dich, mit denen dein Zuhause warm bleibt und du trotzdem Heizkosten sparen kannst. Los gehts!

Thermostat einstellen und Raumtemperatur senken

Das Erste was du tun kannst, um effektiv zu heizen: wirf einen Blick auf dein Thermostat. Stelle sicher, dass es nicht zugestellt ist und es die tatsächliche Raumtemperatur widerspiegelt. Denn die Heizung richtet sich nach er Temperatur, die am Thermostat gemessen wird. Dann schau mal nach, ob das Thermostat so eingestellt ist, dass es zu deinem Alltag passt. Gehst du zum Beispiel relativ regelmäßig gegen 23 Uhr schlafen und stehst gegen 7 Uhr auf? Dann passe den Rhythmus so an, das die Heizung in dieser Zeit nicht deine ganze Wohnung heizt. Und abschließen schau mal nach, welche Temperatur eingestellt ist. Kannst du die Raumtemperatur evtl. um 1-2 Grad senken? Pro Grad kannst du deinen Energieverbrauch um 6% senken und ca. 260 kg CO2 einsparen! Vielleicht ist das ja ein Argument. Als kleiner Richtwert: Die perfekte Temperatur im Wohnzimmer liegt bei 20 Grad, bei 18 Grad schläft es sich gut und in wenig genutzten Räumen wie der Küche reichen um die 16 Grad oftmals aus. Falls du kein Thermostat hast, kannst du dich an den Heizungsreglern orientieren. 20 Grad entspricht Stufe 3, 18 Grad Stufe 2 und 16 Grad Stufe 1. Hast du alles optimal eingestellt, kannst du um die 35 Euro im Jahr sparen!

Türen schließen

Klingt selbstverständlich, vergessen wir aber bestimmt alle öfter als wir denken: Eine offene Tür führt schnell dazu, dass du den Flur oder dein Schlafzimmer mitheizt, statt nur das Wohnzimmer. Dadurch kühlt das Wohnzimmer schneller ab und die Gefahr von Schimmelbildung erhöht sich. Denn da wo warme Luft auf kalte Wände stößt, breitet er sich gern mal aus.


Gute Vorhänge sinnvoll nutzen

Vorhänge oder Rollos, die isolierend wirken, können einen großen Unterschied machen. Scheint tagsüber die Sonne, ist es durchaus sinnvoll, Vorhänge und Rollos zu öffnen und die Sonnenenergie zu nutzen. In der Nacht ist es ratsam, Rollos und Vorhänge zu schließen, um die Fenster zusätzlich zu isolieren und die Wärme bleibt länger im Raum. Im Sommer halten isolierende Vorhänge im Gegenzug die Hitze draußen. Bringt also Rund ums Jahr Vorteile und du kannst bis zu 15 Euro an Heizkosten sparen!


Richtig Lüften

Das Lieblingswort der Deutschen: Stoßlüften! Da sind wir Expert:innen, und das bringt uns - auch wenn es spießig ist - ein paar Vorteile. Denn mit effektivem Lüften kannst du bis zu 150 Euro an Heizkosten sparen! Wie das geht? Das Fenster sollte beim Lüften nicht dauerhaft auf Kipp stehen, sondern die Fenster und Türen sollten am Besten mehrmals täglich gleichzeitig geöffnet werden, so geht der Luftaustausch schnell und es spart einiges an Energie, da die Luft in den Räumen schnell ausgetauscht wird, ohne dass die Wände auskühlen. So stellst du sicher, dass deine Heizung nach dem Lüften nur die Raumluft wieder aufwärmen muss und nicht die Wände. Zusätzlicher Tipp: Achte darauf, dass alle Thermostate während des Lüftens ganz zurück gedreht sind, sonst reagiert der Temperaturfühler auf die kalte Luft und deine Heizung fährt hoch.

Heizung nicht zubauen

Sei ehrlich, stehen alle deine Heizkörper frei oder gehörst auch du zu den Menschen, die das Sofa vor der Heizung stehen haben? Je nachdem wie groß deine Wohnung oder dein WG Zimmer ist, gehts manchmal nicht anders, das ist verständlich, es lohnt sich aber trotzdem es zu versuchen. Denn eine blockierte Heizung kann die Wärme nicht richtig an den Raum abgeben. Oft reichen schon 20-30 Zentimeter Abstand von der Heizung. Eine Heizkörperverkleidung und eine dicke Staubschicht können das Heizen zusätzlich erschweren.


Fenster und Türen abdichten

Wenn du zum Beispiel in einer Altbauwohnung wohnst und deine Fenster und Türen nicht ganz abdichten, entweicht kontinuierlich die geheizte Luft. Das ist nicht nur kalt sondern auf Dauer auch teuer. Aber was kannst du dagegen machen? Eine schnelle Lösung: Handtücher vor die Türen und zwischen die Doppelfenster legen. Eine etwas professionellere Lösung, die allerdings ein paar Euro kostet: die Dichtung erneuern. Im Baumarkt gibt es unterschiedliche Dichtungsbänder aus Gummi oder Schaumstoff. Einfach vorher ausmessen und wenn du Doppelfenster besitzt, nur die innere Scheibe abdichten, sonst sammelt sich Kondenswasser.


Luft rauslassen

So, du hast deine Wohnung so richtig aufs Heizen optimiert, Thermostat ist eingestellt, alle Möbel sind verrückt und im Lüften bist du Profi, dann kann die Heizsaison ja kommen! Und dann: gluckert es in der Heizung und sie wird nicht richtig warm. Das ist ein Zeichen für Luft im Heizungssystem, was dazu führt, dass mehr Energie verbraucht wird. Aber keine Panik, du musst nicht sofort eine:n Heizungsinstallateur:in rufen. Wenn du einen Entlüfterschlüssel hast, kannst du das Problem auch einfach selbst beheben. Und so geht’s: Stelle eine Schüssel unter das Entlüftungsventil und halte sicherheitshalber einen Lappen oder ein Handtuch bereit. Dann drehe deine Heizung voll auf und warte, bis die Heizkörper warm werden. Dann öffnest du das Entlüftungsventil kurz und lässt die vorhandene Luft entweichen. Wenn nur noch heißes Wasser kommt, kannst du das Ventil wieder fest verschließen und die Heizung wieder runter drehen: fertig! Mit diesem Trick kannst du bis zu 30 Euro im Jahr sparen!


Hier kommen alle 7 Tipps nochmal zusammengefasst für einen guten Überblick:

  1. Thermostat einstellen und Raumtemperatur senken
  2. Türen schließen
  3. gute Vorhänge sinnvoll nutzen
  4. richtig Lüften
  5. Heizung nicht zubauen
  6. Fenster und Türen abdichten
  7. Luft rauslassen

So bist du bestens auf die Heizsaison vorbereitet und gegen die steigenden Energiepreise gewappnet. Fallen dir noch weitere Tipps ein? Dann schreib uns gerne auf Instagram. Und generell gilt natürlich: im Winter warm anziehen, Tee trinken und mit den Liebsten kuscheln hilft immer, nicht nur wenn dir kalt ist!

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